Littering

Als Littering wird das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfall bezeichnet, das im öffentlichen Raum immer mehr zum Problem wird. Viele Gemeinden suchen nach geeigneten Massnahmen, um gegen Littering vorzugehen. Ein Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen wird von PET-Recycling Schweiz als keine sinnvolle Massnahme gegen Littering erachtet. Denn PET-Getränkeflaschen machen nur 5 Prozent des Litterings aus. Der Anteil aller Getränkeverpackungen am gesamten Littering beträgt lediglich 16 Prozent. Das Litteringproblem im Unterwegskonsum wird somit durch ein Pfand auf keine Art und Weise gelöst, denn das Littering bleibt zu 95 Prozent bestehen. Bei einer Pfandeinführung auf PET ist zu befürchten, dass der Handel verstärkt auf unbepfandete Alternativmaterialien mit schlechteren Ökobilanzen umsteigt. So ist dies in Deutschland geschehen, wo seit der Pfandeinführung vermehrt beschichteter Karton anstatt PET auf den Strassen herumliegt. PET ist ein ökologisch hochwertiges Material, das optimal wiederverwertet und zu 100 Prozent schadstofffrei entsorgt werden kann. PET-Recycling Schweiz leistet als Co-Initiant der IGSU (Interessengemeinschaft saubere Umwelt) mit seinen grossen alljährlichen Anti-Littering-Kampagnen einen Beitrag zur Bekämpfung dieses gesellschaftlichen Problems, auf sinnvolle Weise.
 
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›› Die Pfand-Zwängerei: abgelehnte Vorstösse, Stand 2011