Mit Marco Fritsche, dem Moderator von «Bauer, ledig, sucht …», erhält der diesjährige Clean-Up-Day der IG saubere Umwelt (IGSU) prominente Unterstützung. Der Appenzeller hat sich schon als Kind gegen Littering eingesetzt.

Marco Fritsche, am Clean-Up-Day räumen Gemeinden, Vereine oder Schulen öffentliche Plätze auf. Welche Bedeutung messen Sie diesem Aktionstag im Kampf gegen Littering bei?
Marco Fritsche: Die Aktion verschafft dem freiwilligen Engagement vieler Schweizerinnen und Schweizer gegen Littering die verdiente Aufmerksamkeit. Littering stört, deshalb braucht es Sensibilisierungsmassnahmen wie den Clean-Up-Day der IGSU. Auf der anderen Seite könnten wir alle ab und zu einen «Fötzel» vom Boden aufheben und richtig entsorgen – da fällt niemandem ein Zacken aus der Krone!

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Fernsehmoderator Marco Fritsche unterstützt den Clean-Up-Day gegen Littering. (Bild: Blurred Frames / Media Studio, Sean White)

Was motiviert Sie, die Aktion als Schirmherr zu unterstützen?
Ich habe mich über die Anfrage der IGSU gefreut, denn ich war schon als Kind gerne bei Aufräumaktionen mit dabei. Wir bekamen damals jeweils schulfrei, was natürlich toll war. Solche Anlässe in der Gruppe wirken positiv und motivierend. Gemeinsam kann man viel bewirken. Deshalb überzeugt mich das Konzept des Clean-Up-Day.


Finden Sie, dass die Schweiz ein Litteringproblem hat?
Zum Glück leben wir grundsätzlich in einer sauberen Schweiz. Meine Freunde aus dem Ausland sagen sogar, dass die Schweiz so sauber ist, dass man vom Boden essen könne. Dennoch: Jede Form von Littering stört – und jeder kann etwas dagegen tun. Je sauberer unsere Umgebung, desto mehr können wir unsere schöne Heimat geniessen.

Was sagen Sie einem Freund, der einen Kaugummi oder eine Zigarette vor Ihren Augen achtlos wegwirft?
Ich spreche ihn auf jeden Fall darauf an – oder aber ich nehme den Abfall demonstrativ auf und entsorge ihn korrekt.