Umwelt | 03.10.2012

Endstation Meer?

Zum Müll im Meer gehören auch Netze und Taue der Schifffahrt.

 

Immer mehr Plastik landet in den Ozeanen. Das Museum für Gestaltung machte mit der Ausstellung «Endstation Meer?» auf das Problem aufmerksam.

 

6 Millionen Tonnen Plastikabfälle wie Säcke, Take-away-Verpackungen, aber auch Netze und Taue von der Schifffahrt gelangen pro Jahr in die Ozeane. Im nördlichen Pazifik befindet sich der grösste von fünf Plastikstrudeln. 80 Prozent der Abfälle werden über die Flüsse ins Meer gespült. Da Plastik nicht biologisch abbaubar ist, brechen die Teile in immer kleinere Stücke auf und gelangen über die Fische in die Nahrungsmittelkette.

Die kürzlich veranstaltete Ausstellung «Endstation Meer?» des Museums für Gestaltung in Zürich hat gezeigt, was die Folgen der Verschmutzung sind und was dagegen getan werden kann. Christian Brändle, Direktor des Museums für Gestaltung, hat PET-Recycling Schweiz als Teil der Lösung hervorgehoben: «Das Sammelsystem von PET-Recycling Schweiz funktioniert. PET-Getränkeflaschen werden eingesammelt und wiederverwertet.» Nur achtlos weggeworfenes Plastik (durch Littering) kann ins Meer gelangen. Diese Mengen sind verschwindend klein, wie Bundesrätin Doris Leuthard bestätigt: «Dank der gut organisierten Abfall- und Recyclingwirtschaft und der vollständigen thermischen und stofflichen Verwertung von Plastikabfällen ist die Schweiz kaum direkt an der Verschmutzung der Meere mit Plastikabfällen beteiligt.»

 

www.museum-gestaltung.ch

 

 

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