PET-Recycling heisst Ressourcen schonen. Die Migros hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, wie Christine Wiederkehr-Luther, Leiterin Ökologie beim Migros-Genossenschafts-Bund, erklärt.

PETflash: Die Migros ist Gründungsmitglied von PET-Recycling Schweiz (PRS). Nächstes Jahr feiert der Verein sein 25 Jahr-Jubiläum. Warum hat sich die Migros damals engagiert?

Christine Wiederkehr-Luther: Die Migros wollte auch im Umweltbereich Verantwortung übernehmen. Für sie war bereits Ende der 80er Jahre klar, dass die wenigen Ressourcen in der Schweiz geschont werden müssen. Recycling ist der richtige Weg. Aus alten Flaschen sollen Neue entstehen.

 

Die Migros sammelt pro Jahr knapp 9300 Tonnen PET. Ist das Potential ausgeschöpft?

Christine Wiederkehr-Luther: Noch nicht. Wichtig ist, dass die Kundinnen und Kunden die PET-Getränkeflaschen in unsere Filialen zurückbringen. Ein hohes Potential besteht sicher bei den anderen Plastikflaschen.

 

Seit Ende 2013 werden in sämtlichen Migros-Filialen auch andere Plastikflaschen, darunter Shampoo- und Reinigungsmittelflaschen, gesammelt. Wie haben die Kunden darauf reagiert?

Christine Wiederkehr-Luther: Das neue Angebot der erweiterten Plastikflaschenrücknahme wurde von den Kunden sehr positiv aufgenommen. Das sieht man an den Kommentaren auf unseren Social-Media-Plattformen. Auch die Zahlen zeigen, dass die erweiterte Plastikflaschensammlung in den Filialen gut ankommt. Die gesammelte Menge für Milch- und Plastikflaschen konnte seit der Einführung um 9 Prozent gesteigert werden. Für 2014 erwarten wir eine weitere Steigerung.

Christine Wiederkehr-Luther Portrait
Christine Wiederkehr-Luther, Leiterin Ökologie beim Migros-Genossenschafts-Bund