Die heutigen Sammel- und Verwertungssysteme für Getränkeverpackungen sind ökologisch sinnvoll. Das zeigt eine neue Ökobilanzstudie im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU).

Die Studie bestätigt, dass die von den Konsumentinnen und Konsumenten strikt durchgeführte Abfalltrennung ökologisch sinnvoll ist und hohe Verwertungsquoten bei den Getränkeverpackungen bewirkt. Das zeigen die Zahlen der Verwertungsquoten für Getränkeverpackungen für das Jahr 2013. Zudem verglich die Untersuchung das Recycling und die thermische Verwertung aus ökologischer Sicht. Die Separatsammlung geht eindeutig als Siegerin hervor. Sie ist ökologisch vorteilhafter, als wenn die Getränkeverpackungen in der Kehrichtverbrennungsanlage enden.

PET-Getränkeflaschen werden empfohlen

Neu an den Ausführungen des Bundesamts für Umwelt ist die Erkenntnis, dass unabhängig vom verwendeten Material umweltverträgliche Getränkeverpackungen hergestellt werden können. Es gibt also keine Materialien, die zwangsläufig eine schlechte Ökobilanz aufweisen. Je nach Einsatzort ist ein Material gegenüber einem anderen im Vorteil. Gemäss Studie schneidet PET von den rezyklierbaren Getränkeverpackungen über alles gesehen am besten ab. PET wird sowohl für den Heim- als auch für den Unterwegskonsum empfohlen.

Angewandte Methode

Für die Studie wurde die Methode der ökologischen Knappheit angewandt. Mit ihr wird untersucht, welche Umweltbelastungen ein Produkt während des gesamten Lebenszyklus verursacht. Die gewichteten Mengen an Emissionen und der Ressourcenverbrauch werden in der Masseinheit Umweltbelastungspunkte (UBP) ausgedrückt. Je tiefer die Zahl, umso ökologischer der erforschte Gegenstand. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sich Dienstleistungen und Güter miteinander vergleichen und in Relation zueinander stellen lassen.

PET-Recycling ist besser als Verbrennen