Unsere 13 Reduktions–
massnahmen
| Bereich | Massnahmen & Umsetzung | Stand |
|---|---|---|
| Umstellung auf Biogas | Massnahme: Erdgas soll schrittweise durch Biogas ersetzt werden. Bis 2025 wurde ein Biogas Anteil von 80 % angestrebt. | |
| Bereich | Massnahmen & Umsetzung | Stand |
|---|---|---|
| Umstieg auf ÖV, Velo, E-Bike, etc. | Massnahme: Alle Mitarbeitenden, die einen Arbeitsweg von weniger als 20 Kilometern haben, wechseln vom Auto auf ein nachhaltigeres Transportmittel (z.B. Velo, E-Bike oder ÖV). | |
| Umstellung auf elektrische Fahrzeugflotte | Massnahme: Die Fahrzeugflotte wird schrittweise auf Elektro-fahrzeuge umgestellt, die ausschliesslich mit erneuerbarem Strom betrieben werden. | |
| Bereich | Massnahmen & Umsetzung | Stand |
|---|---|---|
| Vermeidung von Sammelsäcken | Massnahme: Der Einsatz von Einweg-Sammelsäcken soll reduziert, und umweltfreundlichere Alternativen sollen geprüft werden. | |
| Sammelsäcke aus Recycling-Plastik | Massnahme: Die Sammelsäcke für PET-Getränkeflaschen sollen bis 2030 zu 100 % aus Recycling-Material bestehen. | |
| Verbesserung der Sammelqualität (Neue Massnahme) | Massnahme: Durch die intensivierte Sensibilisierung von Endverbraucherinnen und Endverbrauchern für die korrekte PET-Sammlung wird eine Verbesserung der Sammelqualität erreicht. | |
| Bereich | Massnahmen & Umsetzung | Stand |
|---|---|---|
| Umstellung auf erneuerbare Energien | Massnahme: Bis 2030 sollen mindestens 50 % der Transporte auf der Schiene oder mit LKW mit nicht fossilen Antrieben (Wasserstoff, Biogas oder erneuerbarem Strom) durchgeführt werden. Umsetzung: Per Ende 2025 wurden 17 % der Transportstrecken mit nicht fossilen Antrieben zurückgelegt. Ab dem Geschäftsjahr 2026 werden neu zudem Transporte auf der Schiene systematisch erfasst. PET-Recycling Schweiz hält an den vertraglichen Vereinbarungen fest und fordert deren Einhaltung durch die Lieferanten ein. | |
| Bereich | Massnahmen & Umsetzung | Stand |
|---|---|---|
| Umstellung auf erneuerbare Energien | Massnahme: Der Anteil am Strombezug der Sortierzentren aus erneuerbaren Quellen soll kontinuierlich erhöht werden. Umsetzung: Ende 2025 stammten 14 % des eingekauften Stroms aller Sortierzentren aus Photovoltaikanlagen. Der übrige Strom wurde über den Verbrauchermix bezogen. PET-Recycling Schweiz hält an den vertraglichen Vereinbarungen fest und fordert deren Einhaltung durch die Lieferanten ein. | |
| Bereich | Massnahmen & Umsetzung | Stand |
|---|---|---|
| Mehr Rezyklat für den geschlossenen Flaschenkreislauf | Massnahme: Der Anteil des im geschlossenen Flaschenkreislauf wiederverwendeten Rezyklats, das für die Herstellung von neuen PET-Getränkeflaschen verwendet werden kann, soll kontinuierlich erhöht werden. | |
| Umstellung auf erneuerbare Energien | Massnahme: Der Anteil am Strombezug der Recycling-Anlagen aus erneuerbaren Quellen soll kontinuierlich erhöht werden. | |
| Geschlossener Kreislauf für PE-Deckel | Massnahme: Die PE-Deckel sollen möglichst im geschlossenen Kreislauf wiederverwertet werden, entweder als neue Deckel oder als Produkte, die an ihrem Lebensende erneut rezykliert werden können. | |
| Verwertung brennbarer Abfälle als Ersatzbrennstoff (Neue Massnahme) | Massnahme: Die bei der PET-Sortierung anfallenden brennbaren Abfälle sollen möglichst als Ersatzbrennstoffe in Zementwerken verwertet, anstatt in Kehrrichtverbrennungsanlagen behandelt werden. | |
| Bereich | Massnahmen & Umsetzung | Stand |
|---|---|---|
| Umstellung auf erneuerbare Energien – Getränkeflaschen | Massnahme: Die Hersteller von PET-Preforms und -Getränkeflaschen aus Recycling-PET sollen für den Granulierungsprozess und das Spritzgussverfahren bis 2030 mindestens 50 % erneuerbaren Strom verwenden. | |
Was wir bisher erreicht haben
Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens hat sich PET-Recycling Schweiz dazu verpflichtet, die direkten Treibhausgasemissionen und die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie bis 2030 um 80 Prozent zu reduzieren, ausgehend vom Basisjahr 2019. Die Emissionen entlang der Wertschöpfungskette sollen bis 2030 um 46 Prozent reduziert werden. Durch die Umsetzung eines Grossteils der Massnahmen konnte PET-Recycling Schweiz bereits zentrale Fortschritte erzielen, auch wenn das Reduktionsziel noch nicht in allen Bereichen vollständig erreicht ist.
Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen 2019 bis 2025
Dank der voranschreitenden Elektrifizierung der Fahrzeugflotte und einem tieferen Heizverbrauch konnte PET-Recycling Schweiz 2025 die direkten Emissionen und indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie gegenüber dem Vorjahr um rund 59 Prozent senken. Dies ergibt eine Gesamtreduktion von 80 Prozent seit 2019. PET-Recycling Schweiz befindet sich damit klar auf Kurs in Richtung Netto Null.
Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette 2019 bis 2025
Die Emissionen entlang der Wertschöpfungskette sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Grund dafür ist eine verbesserte Datenbasis: Durch frühere Hochrechnungen wurden thermisch verwertete Nebenströme, wie Abfälle und Fremdstoffe aus dem Sortier- und Verwertungsprozess, bisher unterschätzt. Die Hochrechnungen wurden 2025 durch direkt erhobene, unternehmensspezifische Daten ersetzt. Dadurch lassen sich die Emissionen genauer berechnen und zuordnen, was unter anderem zu Verschiebungen zwischen einzelnen Kategorien sowie insgesamt zu höheren Emissionswerten geführt hat.
Die Emissionen entlang der Wertschöpfungskette haben seit 2019 zwar abgenommen, liegen aber noch rund 12 Prozent über dem Reduktionspfad, der nötig ist, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Deshalb wird PET-Recycling Schweiz weiterhin einen Fokus auf die nachgelagerte Wertschöpfungskette setzen, so zum Beispiel auf die Weiterverarbeitung verkaufter Produkte: Im offenen Kreislauf wird aus PET-Rezyklat statt einer PET-Getränkeflasche ein anderes Produkt hergestellt, wodurch das Rezyklat kein weiteres Mal stofflich verwertet werden kann. PET-Recycling Schweiz fördert den geschlossenen Kreislauf konsequent, damit aus dem Rezyklat immer wieder Produkte gleicher Qualität hergestellt werden können. So soll der Flasche-zu-Flasche-Anteil weiter gesteigert und die Emissionen im End-of-Life-Bereich reduziert werden.
Pariser Klimaabkommen
Das Pariser Klimaabkommen hat zum Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. PET-Recycling Schweiz orientiert sich in der Umsetzung seiner Klimaschutzmassnahmen an der «Science-based Targets initiative (SBTi)» und will seine Reduktionsziele bis zum Jahr 2030 erreichen. Grundlage für die Berechnungen sind «The Greenhouse Gas Protocol: A Corporate Accounting and Reporting Standard» (GHG Protocol) mit seiner Ergänzung «Corporate Value Chain Accounting and Reporting Standard».
Insgesamt haben 194 Staaten das Pariser Klimaabkommen unterschrieben, darunter auch die Schweiz. Auch viele Unternehmen haben sich zur Einhaltung des Abkommens verpflichtet. PET-Recycling Schweiz hat sich für die Umsetzung des ambitionierteren 1,5-Grad-Ziels entschieden.
PET-Recycling Schweiz will seinen Teil dazu beitragen, die Erderwärmung so stark wie möglich zu reduzieren. Gleichzeitig will der Verein den Tatbeweis erbringen, dass eine gesamte Branche auch hoch gesteckte Klimaziele allein durch eigenverantwortliches Handeln und mit freiwilligen Massnahmen erreichen kann.
Ja. PET-Recycling Schweiz wird vom Umweltberatungsunternehmen Carbotech und von den Klimaexpert:innen von Swiss Climate unterstützt und kontrolliert. Ab 2023 wird die Recycling-Organisation zusätzlich zum Geschäftsbericht einen öffentlich verfügbaren Umweltbericht publizieren, in dem die Fortschritte dokumentiert werden.